Auf nach Rehm-Flede-Bargen!


… hieß es in diesem Jahr für die SP-T1-15. Am 6.2. folgten wir gerne der Einladung der Firma Anhalt Logistics und besuchten mit der Oberstufe den Hauptsitz von ‚Anhalt‘ – einem Unternehmen, bei dem es Jahr für Jahr wieder Neues zu entdecken und zu erfahren gibt.

Herr Cornelius, einer der Geschäftsführer, eröffnete die Veranstaltung mit einer Präsentation über die Entwicklung des Familienunternehmens und erläuterte unter anderem die Ausschreibungsverfahren, die heute den Markt bestimmen. Es folgten Vorträge über die transportierten Produktgruppen, einschließlich der Kosher und Halal Transporte, Besonderheiten und Unterschiede bei Transporten von Lebensmitteln und Chemie – keine Frage zu den ‚liquid solutions‘ blieb unbeantwortet. Das gleiche galt für die Berichte aus der Versicherungsabteilung. Wie werden Fahrzeugschäden dokumentiert und wie werden Sie minimiert? Wann machen Nachschulungen Sinn und wo bekommt man heute qualifizierte Berufskraftfahrer her? Eine große Herausforderung für ein Unternehmen dieser Größe mit einem eigenen Fuhrpark, der mehr als 600 Transporteinheiten umfasst.

Der Werkstattbesuch fiel in diesem Jahr leider flach – die Werkstatt wird zurzeit erneuert. Aber auch jetzt schon gab es Neues zu entdecken. Auf dem Hof konnten wir bei strahlendem Sonnenschein die neueste Technik an den Fahrzeugen kennenlernen, bevor in der Halle die beeindruckende Sammlung fahrbereiter Oldtimer darauf wartete von uns bestaunt zu werden.

Zwischendurch erfuhren wir alles über die Waschanlage, deren Abwasser vor Ort nach strengsten Vorschriften biologisch geklärt wird, so dass es ohne Probleme in das hinter dem Firmengelände liegende Moorgebiet geleitet werden kann.

Anschließend war es eine Wohltat sich bei den frostigen Temperaturen an einem – für Anhalt untypisch – mattschwarz lackierten Tankcontainer die Hände zu wärmen. Allein durch die Lackierung wärmt der Container sich in der Sonne merklich auf, was abhängig vom zu lagernden oder zu transportierenden Gut ohne großartige technische Finessen eine große Hilfe sein kann.

Neben den technischen Details fielen vielen Schülern aber auch wieder ganz andere Dinge positiv auf. Der freundliche Umgangston, die familiäre Grundstimmung, klare Strukturen und deutlich abgegrenzte Zuständigkeiten, die es allen Beteiligten vereinfachen sich auf die zugewiesenen Aufgaben zu konzentrieren.

Alles in allem war der Besuch wieder ein voller Erfolg und bleibt allen in bester Erinnerung – vielen herzlichen Dank!

Autorin: Kirsten Lund für den Bildungsgang Kauffrau/-mann für Spedition und Logistikdienstleistungen