Beijing 2018 – In China ist alles anders


Xièxiè Beijing – für diese tolle Erfahrung!

11 Schüler und Schülerinnen besuchten im Rahmen des interkulturellen Chinaaustausches in Begleitung der zwei Lehrkräfte Herr Meyer und Frau Schmidt die Hauptstadt Chinas: Beijing. Schon seit über 14 Jahren pflegt die HLA Kontakte nach Beijing und so war es auch dieses Jahr möglich, am Austausch vom 11.03.2018-23.03.2018 teilzunehmen. Auch konnten Schülerinnen und Schüler der Nachbarschulen am Austausch teilnehmen, dank der intensiven Kontakte.

Leider schafften es die chinesischen Schülerinnen und Schüler aus organisatorischen Gründen nicht, vorher nach Deutschland zu reisen, doch dies ließ uns nicht daran hindern, dorthin zu fliegen.

Auch wenn wir vor lauter Aufregung schon im Flugzeug nach Beijing nicht schlafen konnten, erahnte zu diesem Zeitpunkt noch keiner von uns, welch großes Abenteuer uns bevorstand. Kulturell sollte uns einiges übermannen, denn wir wussten noch nicht, wie anders Asien tickt.

Kaum angekommen, realisierten wir langsam, dass die Menschen dort eine andere Art haben, zu denken. „Das unterschiedliche Auftreten der Menschen war unglaublich beeindruckend. Wie sie einen empfangen haben und wie sie ohne sich jegliche Gedanken zu machen, einfach im Park getanzt haben und miteinander agierten“ – Nele Petersen Abi 19a (HLA).

Vom Jetlag noch geplagt, ging es dann auch schon auf eine kleine Sightseeing-Tour. Schnell fielen uns die großen Dimensionen der Hochhäuser, die Infrastruktur und die immens andere Kultur auf. Auch wurden wir vor dem Eingang der Verbotenen Stadt mit einem großen Andrang von Menschen überrascht, welche Fotos mit uns oder von uns gemacht haben. Was auch noch so skurril klingen mag, fanden wir recht neu, aber durch die offene und herzliche Art der Menschen dort niedlich. Am Abend trauten sich einige von uns auf einen alten chinesischen Markt, ein paar Delikatessen, wie einen Skorpion zu probieren.

Auch der Himmelstempel durfte in unserem Programm nicht fehlen. Dies war für einige der schönste Tempel, denn im Park vor dem Tempel sah man Menschen tanzen und ihre Sorgen vergessen, einfach Lebensfreude.

„Der Kontrast von Neu und Alt und Arm und Reich, fand ich ziemlich beeindruckend“- sagte Malte Schülein, Schüler aus der Abi 19a (HLA). Denn wo es prunkvoll und teuer aussieht, ist ein altes Houtong nicht weit, es war verrückt, diesen Kontrast zu sehen.
Darauffolgte der Beihai Park, welcher uns zu tiefst beeindruckte, die Architektur, die Musik, die aus einigen Ecken kam und wieder mal die zu spürende Lebensfreude.

Die Verbotene Stadt, die wir am zweiten Tag besuchten, war für viele ein Highlight. Wir hatten auch das Glück, dass wir dort sonniges, warmes Wetter hatten –dachten wir jedenfalls, denn an einem Tag, wo es zum Lhama Tempel gehen sollte, wurden wir von Schnee überrascht. Doch am nächsten Tag war dies schon Schnee von gestern und wir kamen beim Besichtigen des Olympiastadions ordentlich ins Schwitzen.

„Die Mauer war das größte Highlight“, vermochten wohl nach der Reise alle zu sagen, denn es war unfassbar, eines der UNESCO Weltkulturerben zu sehen und draufzugehen.

„Aber nicht nur die vielseitigen Programmpunkte der Reise, waren es, die es zu einem unvergesslichen Abenteuer machten, sondern auch der unfassbar starke Zusammenhalt, der sich in der Gruppe entwickelt hat.“- Tronje Köhnke BG19G (HAS) Gemeinsam sind wir Ganze 121 Kilometer gelaufen und haben die ein oder anderen kleinen Schwierigkeiten gemeistert.

„Die Eindrücke der verschwindenden Kulturen und Ereignisse haben alle sehr geprägt und alle zusammen gebracht“ – Michelle Schröter Abi19c (HLA). Die Offenheit und Lebensfreude der Menschen in China mögen es wohl sein, die uns angesteckt haben und uns begeisternder und dankbarer machten.

Autorin: Carina Matthiesen