Schön war’s in Beijing


Nun neigt sich der März wieder dem Ende zu und seit einiger Zeit geht es in der HLA – Die Flensburger Wirtschaftsschule nicht mehr ganz genau so zu, wie es sollte. Dies ist der alljährigen China-Fahrt zu danken, die auch dieses Jahr stattfand. 15 Schüler und 4 Lehrkräfte haben im Jahr 2018/19 am Austausch teilgenommen und wie jedes Jahr, war es ein voller Erfolg. Nachdem die chinesischen Austauschschüler im Herbst 2018 in ihre jeweiligen Gastfamilien in Deutschland untergekommen sind, war es nun an den deutschen Schülern sich auf den Weg nach China zu machen. 12 Tage wurden in Beijing verbracht, der prachtvollen und vielseitigen Hauptstadt des Landes der Mitte. Dies war für jeden ein großes Event, da bisher noch keiner der Schüler in China war. Sei es nun die Sprache oder das Aussehen, welches uns von den Chinesen unterscheidet, die deutschen Schüler waren genau so aufgeregt nach China zu kommen, wie die chinesischen Schüler vor ihnen. Für knapp 2 Wochen haben die deutschen Landeier in einer der meistbevölkerten Metropolen der Welt in einem Hotel übernachtet. Jeden Tag gab es etwas aufregendes Neues zu entdecken. Kulturelle und sprachliche Hindernisse wurden mit Händen und Füßen überwunden und am Ende sind alle wieder heil und reich an neuen Eindrücken und Wissen nach Deutschland zurückgekehrt. Der Besuch der Verbotenen Stadt und die vielen Tempel waren da nur der Anfang. Das perfekte Wetter erlaubte es einem meistens ohne Jacken das Hotel zu verlassen und sich die verschiedenen Feinheiten der einzelnen Tempel anzusehen und sich auch einfach einmal hinzusetzen und die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen. Am Fuße eines 18 Meter hohen Buddhas im Lama Tempel konnte man dies am besten tun. Nun waren alle täglich unterwegs die besten Deals auf dem Pearl Market oder Silk Market abzuschließen, um den Zurückgebliebenen in Deutschland einen kleinen Eindruck der Erlebnisse in China mitzubringen. Das Verhandeln über Preise, war dabei fast genau so befriedigend wie das erworbene Produkt am Ende in den Händen zu halten. 

Am ersten Tag hatten 2 Studentinnen die Aufgabe uns zum Hotel zu bringen und sie freundeten sich gleich mit einigen der deutschen Schüler an. Mit der Kenntnis einer Person, die in Beijing studiert und lebt, gingen diese Schüler also zu einigen spezielleren Orten, von welchen vielleicht nicht jeder Tourist etwas zu sehen bekommt. Der Besuch eines Katzen Cafés und der schicksten Einkaufsstraße Beijings war da nur der Anfang. Am ersten Wochenende kamen dann noch einige der Austauschschüler nach Beijing, aus der per Zug 13 Stunden entfernten Stadt Xi’an. Am Samstag des Aufenthalts in Beijing gab es eines der ersten Highlights für die deutschen Schüler, die Erlaubnis einen der Clubs in Beijing besuchen zu dürfen. Zusammen mit 2 Lehrkräften machten sich die Schüler also auf die schier unmögliche Reise zur Disco-Meile in Beijing zu gelangen. Der Abend war ein voller Erfolg, doch am nächsten Tag ging es gleich weiter mit dem täglichen Programm. Am Dienstag der zweiten Woche kam dann ein großer Wunsch der Schüler in Erfüllung, das erklimmen der großen Mauer. Mit dem Bus fuhren sie 1 Stunde bis in die Berglandschaft am Rande Beijings und standen auf der Mauer, was für viele Menschen ein lebenslanger Traum ist. Nun vergingen die Tage immer schneller und keiner konnte sich dagegen wehren. Nach einem abschließenden Besuch einer Kung Fu Show, war es allen klar das die Reise sich nun wirklich dem Ende zuneigte. Am nächsten Morgen ging es nämlich schon auf zum Flughafen und der Flug nach München wurde angetreten. Mit einmaligem Glück verkürzte sich die Flugzeit um 1,5 Stunden und der Rest der Reise verging wie im Flug. Abschließend kann man wirklich nur erzählen, wohl für den Rest seines Lebens, wie man damals durch die einmalige Chance, welche die Schule einem angeboten hat, nach China geflogen ist. Eine Reise von der die meisten nur träumen können. 

Autoren: Yella Wesel und Lisa Schröfel