WIR. LEBEN. METALL.


Großhändler besuchen Nord-Schrott

Bei Nord-Schrott in Flensburg zeigt der Begriff Groß- und Außenhandel seine wahre Bedeutung. Das Unternehmen ist seit 1898 im Schrott-Geschäft tätig und hat sich zu einem global agierenden Handelsunternehmen mit Büros in Tianjin, China und Mumbai, Indien entwickelt.

Auf einer beeindruckenden Fläche von 178.000 Quadratmetern werden auf dem Betriebs-gelände in der Lilienthalstraße täglich riesige Mengen an Metallen und Stahlschrott sortiert, geprüft, geschnitten, geschreddert, gepresst und anschließend ins Ausland verfrachtet.

Jährlich werden 250.000 Tonnen Aluminium, Kupfer, Messing, Stahl und Elektroschrott an Kunden in Europa, Afrika, Indien und China verkauft. Das sind 5.000 Tonnen pro Woche und 1.000 Tonnen pro Arbeitstag. Täglich verlassen mehr als 30 Überseecontainer mit recycelten Sekundärrohstoffen Flensburg auf dem Weg über Hamburg zu den Kunden in aller Welt. 

Mit Warnwesten ausgerüstet ging es für die Großhändler der HLA in zwei Kleingruppen über das weitläufige Firmengelände. Zusammenbleiben und nicht zurückfallen war die Devise, um den Schulschluss in dem lautstarken Werkverkehr aus LKW, Staplern, Radladern, Kränen und Schreddern nach Möglichkeit lebend zu erreichen. Highlights waren neben den unfassbaren Mengen an Metallschrott und dem Berg aus Alufelgen insbesondere die Ausstellung metal-lener Kuriositäten wie die Statuen von Lenin und Stalin und ein Lockheed F-104 „Starfighter“.

Wir bedanken uns bei unserem ehemaligen Schüler Ricco Diederichsen aus der GH-T2-17 für die Organisation und die Durchführung dieser sehr interessanten Betriebsbesichtigung!

Autor: Frank Hinners