Im Rahmen des Politikunterrichts besuchten die Klassen BW-1-25 und BW-2-25 die KZ-Gedenk- und Begegnungsstätte Ladelund. Ziel der Exkursion war es, sich mit der Geschichte des Nationalsozialismus in der Region auseinanderzusetzen und die Bedeutung von Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlicher Verantwortung zu reflektieren.
Während einer Führung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslager-Außenlagers Ladelund, das im Herbst 1944 bestand. Anhand historischer Dokumente, Berichte und persönlicher Schicksale wurde deutlich, welche Folgen Ausgrenzung, Entrechtung und menschenverachtende Ideologien haben können. Die Beschäftigung mit den historischen Ereignissen ermöglichte den Lernenden einen direkten Zugang zu einem wichtigen Kapitel deutscher Geschichte.
Besonders eindrucksvoll war die Möglichkeit, sich vor Ort mit den Lebensbedingungen der Häftlinge sowie mit der Erinnerungsarbeit der Gedenkstätte auseinanderzusetzen. Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Eindrücke im gemeinsamen Austausch zu reflektieren.
Der Besuch bot nicht nur die Möglichkeit, historische Kenntnisse zu vertiefen, sondern auch Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten, Menschenrechten und gesellschaftlichem Zusammenhalt ist ein wichtiger Bestandteil politischer Bildung und gewinnt angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen weiterhin an Bedeutung.
Die Exkursion war für beide Klassen eine wertvolle Erfahrung, die viele neue Perspektiven eröffnete und den Unterricht auf anschauliche Weise ergänzte.
Ein herzlicher Dank gilt dem Team der Gedenkstätte Ladelund für die informative Führung und die engagierte Vermittlungsarbeit.
Text: KnaJ