Am Montag, den 14. Juli 2025, machte sich die IN-B1-24 frühmorgens um 6:50 Uhr auf den Weg – Treffpunkt war der Bahnhof in Flensburg. Mit dabei: volle Koffer, viel Vorfreude und natürlich unser Klassenlehrer Herr Dr. Teichmann sowie der tadellose Herr Friedrichsen. Nach einem Umstieg am Hamburger Hauptbahnhof erreichten wir pünktlich um 13:42 Uhr den Leipziger Hauptbahnhof. Von dort ging es zu Fuß zum zentral gelegenen Meininger Hotel – der perfekte Ausgangspunkt für unser abwechslungsreiches Programm.
Nach der Zimmerverteilung und einer kurzen Pause starteten wir in unseren ersten Programmpunkt: Der digitale Stadtrundgang, vorbereitet von uns Schüler:innen. Jede:r hatte im Vorfeld eine Leipziger Sehenswürdigkeit zugeteilt bekommen und dazu eine kurze Sprachnotiz aufgenommen. Vor Ort hörten wir die Beiträge über unsere Handys – eine kreative, unterhaltsame und kostengünstige Alternative zur klassischen Stadtführung. Am Abend trafen wir uns zum gemeinsamen Essen in der Brauerei an der Thomaskirche – ein rundum gelungener Auftakt.
Der Dienstag begann mit einem kleinen Nervenkitzel: Für die S-Bahnfahrt zum Flughafen Leipzig/Halle fehlten zunächst die Tickets – doch Herr Teichmann blieb seinem Ruf treu und erschien „just in time“ mit den Fahrscheinen. Ganz im Stil der gesamten Fahrt.
Die Führung durch den Flughafen war spannend und beeindruckend – besonders die Größe der Frachtanlagen und die Einblicke hinter die Kulissen faszinierten uns und wir durften mit dem Bus wegen des geringen Flugbetriebs sogar die Landebahn entlang fahren.
Am Nachmittag besuchten wir eine Gewürz- und Kaffeemanufaktur, wo wir Interessantes über Herstellung und Geschäftsführung erfuhren – inklusive kurzer Verschnaufpause. Anschließend ging es weiter zum Bundesverwaltungsgericht, wo wir an einer interessanten und professionellen Führung teilnahmen. Neben spannenden Einblicken in die Aufgaben und die Bedeutung des Gerichts erfuhren wir auch viel über die beeindruckende Architektur des historischen Gebäudes. Besonders die Kombination aus Geschichte, Recht und moderner Nutzung hinterließ bei vielen von uns einen bleibenden Eindruck. Der Abend stand zur freien Verfügung.
Mittwochs wurde es sportlich: Trotz angesagtem Regen starteten wir trockenen Reifens zur Fahrradtour durch den Süden Leipzigs. Auch hier begleiteten uns wieder Beiträge aus der Klasse, die verschiedene Sehenswürdigkeiten erklärten. Ein Highlight war die Führung am Völkerschlachtdenkmal – eindrucksvoll, geschichtsträchtig und imposant. Danach ging es zum Cospudener See, wo wir das Bistro fast überrannten – erschöpft, aber zufrieden. Der restliche Abend konnte frei gestaltet werden.
Am Donnerstag erwartete uns ein technisches Highlight: Die Besichtigung des BMW-Werks. Unsere Klasse wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, die zeitlich versetzt starteten. Vor Ort erhielten wir spannende Einblicke in die Fahrzeugproduktion – von der Karosseriefertigung bis zur Endmontage. Besonders die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen beeindruckte uns. Für viele war es das erste Mal, ein Industrieunternehmen dieser Größenordnung hautnah zu erleben – ein echter Höhepunkt der Fahrt.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit – manche gingen shoppen, andere ins Café oder ruhten sich aus, bevor es zum Abschlussabend ging. Dieser wurde besonders: Nach dem gemeinsamen Abendessen bei „Hans im Glück“ organisierte ein Zimmer ein Pub Quiz im Hotel – mit cleveren Fragen, guter Stimmung und sogar einem Hauptgewinn. Der Sieger? Ausgerechnet das Lehrerteam!
Am Freitag nach dem Frühstück und der Zimmerkontrolle traten wir die Heimreise an. Mit dem Zug ging es zurück nach Flensburg – müde, aber voller schöner Erinnerungen.
Unser Fazit:
Leipzig hat uns nicht nur als Stadt beeindruckt – auch als Klasse sind wir zusammengewachsen. Die Fahrt war geprägt von eigenem Engagement, spannenden Führungen und gemeinsamen Erlebnissen. Danke an Herrn Friedrichsen und Herrn Dr. Teichmann für Begleitung und Timing.
Text: Fiona Freuer, Justina Nowastowski, Lena Schmidt (für die IN-B1-24)