Geschichte hautnah erleben – Ausflug nach Sonderburg

Wie lebte die deutsche Minderheit früher in Dänemark? Welche Spuren hat die gemeinsame deutsch-dänische Geschichte hinterlassen? Und was hat die Düppeler Schanze damit zu tun? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler aus teilen des 11. und 12. Jahrgangs bei einem spannenden Ausflug nach Sonderburg.

Unser erster Halt war das Museum der Nordschleswiger. Während eine Gruppe das Museum bei einer Führung erkundete, machten sich zwei weitere Gruppen auf den Weg zu einer historischen Stadtführung durch Sonderburg. Dabei stand die Geschichte der deutschen Minderheit in Dänemark im Mittelpunkt. An verschiedenen Orten erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie die deutsche Minderheit in der Region lebte und welche Bedeutung Sprache, Kultur und Tradition bis heute haben.

Besonders interessant war, dass die Geschichte nicht nur im Museum zu finden war, sondern uns direkt durch die Straßen von Sonderburg begleitete. So konnten die Schülerinnen und Schüler viele historische Zusammenhänge dort entdecken, wo sie tatsächlich passiert sind. Anschließend ging es weiter zur Düppeler Schanze (Dybbøl Banke). Dort übernahm Frau Dose (Dänischlehrkraft im 11. Jahrgang) die Führung und erzählte uns anschaulich von der Geschichte und der besonderen Bedeutung dieses Ortes. Die Erklärungen vor Ort machten deutlich, wie eng die Geschichte Deutschlands und Dänemarks miteinander verbunden ist und welche Auswirkungen die damaligen Konflikte auf die Menschen in der Region hatten.

Durch die Kombination aus Museumsbesuch, Stadtführung und dem Besuch der Düppeler Schanze konnten unsere Schülerinnen und Schüler Geschichte einmal auf eine ganz andere Art erleben – nicht nur aus dem Schulbuch, sondern direkt vor Ort. Ein abwechslungsreicher und lehrreicher Tag in Sonderburg, der uns die gemeinsame deutsch-dänische Geschichte ein gutes Stück nähergebracht hat!

Der Ausflug wurden über den Bürgerprojektfonds durch Interreg-Förderung der Europäischen Union finanziert.

Text: Frau Dose und Frau Carstensen