Im Rahmen unserer Ausbildung als Bankkaufleute im dritten Lehrjahr besuchten wir am 18.09.26 zusammen mit Herrn Hansen und Herrn Petersen die Hamburger Sparkasse (Haspa).
Also hieß es für uns: raus aus dem gewohnten Ausbildungsalltag und rein in die Haspa, um spannende Einblicke in deren Arbeitswelt, Ausbildung und Unternehmenskultur zu bekommen. Gegen 11:30 kamen wir in Hamburg an. Nach der Ankunft hatten wir zunächst etwas Zeit, bevor es um 13:20 mit unserem offiziellen Programm losging. Begrüßt wurden wir von Caro und Kamilla (Leiterin des Talent Hubs der Haspa), die uns durch den Nachmittag begleiten und uns die Haspa auf eine sehr persönliche und abwechslungsreiche Art näherbrachten.
Zum Einstieg gab es ein kleines Quiz rund um die Hamburger Sparkasse. Wussten Sie, dass die Hamburger Sparkasse gemessen an der Bilanzsumme die größte Sparkasse Deutschlands ist? – wir auch nicht.
Außerdem durften wir erfahren, dass die Haspa rund 4.500 Mitarbeiter hat und dass die auch bei den Besonderheiten Hamburgs mitgewirkt haben – wie zum Beispiel Fritz Kola und beim Hamburger Bunker. So wurde schnell deutlich, wie eng die Haspa mit ihrer Stadt verbunden ist. Der Schwerpunkt unseres Besuchs war das Thema Kulturwandel. Besonders interessant fanden wir dabei den Ansatz, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dabei spielen vor allem Vernetzung, Vertrauen und Verantwortung eine wichtige Rolle. Uns wurde vermittelt, dass moderne Zusammenarbeit nicht nur durch neue Arbeitsweisen entstehen, sondern vor allem durch die Menschen, die diese mit Leben füllen.
Natürlich durfte auch das Thema Ausbildung nicht fehlen. Wir erhielten spannende Einblicke in den Azubi-Start und in der Ausbildung bei der Haspa. Besonders interessant war die sogenannte Azubi-Filiale, in der Azubis selbstständig Verantwortung übernehmen und sozusagen an einem Tag ‚den Chef spielen dürfen (natürlich mit einer Leitung in der Hinterhand). Sogar der Vorstand wird von Azubis beraten – ein Beispiel dafür, wie viel Verantwortung und Vertrauen jungen Mitarbeitenden der Haspa geschenkt wird.
Anschließend ging es auf einen Rundgang durch die Filiale am Gänsemarkt sowie das Deutschlandhaus. Alles wirkte sehr hell, offen und modern. Die Gestaltung ermöglichte eine angenehme und zeitgemäße Arbeitsatmosphäre.
Insgesamt war der Besuch bei der Haspa eine sehr wertvolle Erfahrung. Wir konnten nicht nur einen Einblick hinter die Kulissen der Haspa werfen, sondern auch neue Eindrücke zu den Themen Ausbildung, Unternehmenskultur und modernes Arbeiten sammeln. Es war interessant, über den eigenen Tellerrand zu schauen, beziehungsweise in unserem Fall: von der Förde an die Elbe.
Text: Jessica Dorst