Studienfahrt 2017 ins Reich der Mitte nach Beijing


Die Anreise verlief sehr entspannt. Wir mussten uns am Sonntag, den 05.03.2017, erst um 10:00 Uhr auf den Weg zum Hamburger Flughafen machen. Am Ziel angekommen lief alles wie geschmiert. Dass wir noch knapp drei Stunden auf den Flieger warten mussten, ist kaum aufgefallen. Umgestiegen in Wien flogen wir noch ungefähre zehn Stunden bis wir endlich in Peking ankamen. Was einem sofort vor Ort auffiel, war die Luft, die um ein Vielfaches schlechter zu atmen war als unsere Flensburger Luft. Smog gab es zu unserem Glück nicht, was auch den Rest unseres Aufenthaltes so bleiben sollte.

Um 12:00 Uhr konnten wir zum ersten Mal unsere Hotelzimmer betreten. Kurz darauf sollten wir allerdings schon einen ersten Eindruck von Peking bekommen. Wir hatten nur kurz Zeit, uns frisch zu machen, danach ging es direkt zur U-Bahn.

Wir erkundeten am ersten Tag die Umgebung, in der wir uns die nächsten zwei Wochen aufhalten wollten und besuchten einen Gourmet-Markt, auf dem es viele chinesische Spezialitäten zu kaufen und essen gab. Zum Beispiel standen Dinge wie Skorpione am Spieß , Seidenraupe oder Schlange zur Auswahl.

Am nächsten Tag ging es direkt weiter. Nach einem Besuch in der Verbotenen Stadt bestiegen wir den Kohlehügel, der uns einen super Ausblick auf die ganze Stadt verschaffte. Am selben Tag ließ sich jeder Junge im Seidenmarkt einen Anzug schneidern, während eines der Mädchen sich ein Kleid anpassen ließ.

Wir hatten eigentlich jeden Tag etwas vor, deshalb wäre es unsinnig jeden einzelnen zu beschreiben. Erwähnenswert wäre allerdings alles. In diesen zwei Wochen führte Herr Meyer die Gruppe zu allen möglichen Orten in Peking. Wir sahen sowohl die großen Attraktionen wie die chinesische Mauer, das Birds Nest oder die schon erwähnte Verbotene Stadt, als auch die kleineren Orte wie zum Beispiel die sogenannten Hutongs. Die engen Gassen, die sich durch die Pekinger Altstadt ziehen. Wir waren in der Akrobatic Show, im Kung-Fu-Theater, haben unsere Füße massieren lassen und mit Händlern auf vielen verschiedenen Märkten gefeilscht. Fast jeden Tag machten Chinesen Fotos von und mit uns „außergewöhnlichen“ Europäern, was ziemlich lustig war. Auf die Menschen Pekings konnten wir auch einen kleinen Blick erhaschen. Besonders im Park des Tempel of Heaven war es schön zu sehen, wie sich viele Menschen, auch ältere, zusammengefunden, sich am Leben erfreut, musiziert, getanzt und auch sportlich betätigt haben.

Des Weiteren haben wir auch viel über die Essensgewohnheiten der Chinesen lernen können. Herr Meyer erklärte uns, dass in chinesischen Restaurants niemand für sich allein Essen bestellt. Jeder, der am Tisch sitzt darf sich vom Essen nehmen, außerdem wird der nächste Teil der Bestellung erst gebracht, wenn der letzte aufgegessen wurde. Diese Erfahrung konnten wir später in mehreren Restaurants machen, unter anderem als wir die berühmte Peking Ente genießen durften.

Alles in allem war diese Studienfahrt mehr als gelungen. Es gab ein großartiges Lehrerteam, das uns die Möglichkeit gegeben hat, in kürzester Zeit so viele Eindrücke wie möglich zu sammeln und eine echt coole Gruppe von Schülern, mit denen der Aufenthalt in Peking noch mehr Spaß gemacht hat als ohnehin schon. Die Kombination aus beidem ergab eine Reise, die noch lange in den Erinnerungen der Teilnehmer bleiben wird.

Autor: Mads Asmuß