Aktuelle Informationen zum Unterricht und zum Gesundheitsschutz im Schuljahr 2020/21 an der HLA, geändert 01.06.2021


Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbildende,

Abteilungsleitungen und Schulleitung haben einen Plan für den Präsenzunterricht ab dem 17.05.2021 erstellt. Dieser Plan geht gemäß dem erweiterten Corona-Reaktionsplan des Landes davon aus, dass max. 50 % der Schülerinnen und Schüler beschult werden können. https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Schulen_Hochschulen/corona-reaktionsplan.pdf?__blob=publicationFile&v=5 Dieser Plan wird ab 17.05.2021 umgesetzt. Die Klassenlehrkräfte infomieren ihre Schülerinnen und Schüler.

Bleiben Sie gesund!

Viele Grüße

Ihre Schulleitung

aktuelle downloads:

Präsenz- und Wechselunterricht sowie Distanzlernen nach den Osterferien

Grundlage für die Entscheidung, in welcher Form Unterricht in der nächsten Woche stattfindet, ist die jeweils gültige Schulencorona-Verordnung sowie der Corona-Reaktionsplan der Landesregierung. Der Corona-Reaktionsplan als Stufenplan mit klaren Inzidenzwerten stellt dabei den Orientierungsrahmen für die weiteren Schritte dar. Danach sind die stufenweisen Schritte zur Rückkehr zum Präsenzunterricht an die Inzidenzwerte für das gesamte Land und die Dynamik des Infektionsgeschehens geknüpft. Die genauen Stufen können Sie auf der Homepage des Ministeriums unter https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Schulen_Hochschulen/Perspektiven/reaktionsplan_schule_Feb.html  abrufen.

Aktuell gilt grundsätzlich weiterhin die Stufe II des Corona-Reaktionsplan mit folgenden Regelungen:

  • nur 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler dürfen in Präsenz beschult werden
  • Abschlussklassen und der 12. Jahrgang des Beruflichen Gymnasiums haben Vorrang: Präsenzangebote unter Hygienebedingungen. Die Entscheidung fällt die Schule. Die Abschlussprüfungen haben Vorrang.  
  • Prüfungen in Präsenz unter Hygienebedingungen. Gleiches gilt für schriftliche Leistungsnachweise, soweit diese für die Bildung von unmittelbar abschlussrelevanten Noten in Zeugnissen zum Ende des Schuljahres 2020/21 erforderlich sind (vgl. § 7a SchulencoronaVO).
  • Ansonsten wird grundsätzlich Distanzlernen angeboten.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und unter Beachtung der Stellungnahmen der örtlichen Gesundheits- und Schulämter trifft das SHIBB davon abweichende Entscheidungen über weitergehende notwendige Einschränkungen des Schulbetriebs aufgrund einer steigenden Inzidenzentwicklung in einzelnen Kreisen und kreisfreien Städten immer mittwochs und geben diese dann auch im Laufe des Tages bekannt. Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz drei Tage hintereinander über dem Wert von 100 liegt, müssen aufgrund des aktuell gültigen sogenannten 100-er Erlasses des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren auch mit einem kurzfristigen Wechsel in das Distanzlernen rechnen. Die Durchführung von Präsenzangeboten ab kommender Woche ist auf jeden Fall gewährleistet und auch alle Prüfungen werden selbstverständlich unter Hygiene- und Abstandsbedingungen ab kommender Woche fortgesetzt.

2 Einführung von verpflichtenden Selbsttests nach den Osterferien

Die Durchführung von Präsenzunterricht an unseren Schulen ist in Zeiten von Corona stets ein Spagat zwischen der Durchführung von Präsenzunterricht und Fragen des Infektionsschutzes. Für die Landesregierung hat der Unterrichtsbetrieb in Präsenz nach wie vor größte Bedeutung. Auch wenn Sie alle mit größtmöglichem Einsatz das Distanzlernen gut gestaltet haben, kann der Präsenzunterricht weder im Hinblick auf den Lernerfolg noch auf die notwendigen Sozialkontakte ersetzt werden. Zu beachten sind auch die Folgewirkungen für Kinder und Jugendliche, die besonders unter der Pandemie und deren Bekämpfung, sowohl physisch als auch psychisch leiden.

Auch für die Zeit nach den Osterferien ist es daher unser Ziel, soweit es das Pandemiegeschehen zulässt, Präsenzunterricht zu ermöglichen und dies durch umfassende und wirksame Maßnahmen abzusichern. Die Landesregierung hat sich daher entschieden, den Präsenzunterricht für die Zeit ab dem 19. April 2021 durch die Einführung einer Testpflicht als zusätzlichen Baustein abzusichern und auf diesem Weg den Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 22. März 2021 sowie die von der Bundesregierung bereits beschlossene Änderung des Infektionsschutzgesetzes umzusetzen, mit denen eine zweimal wöchentliche Testung für Schülerinnen und Schüler sowie für in Schulen Beschäftigte verpflichtend vorgesehen ist.

Folgende Regelungen gelten für die neue Testpflicht:

  • Beschränkung des Zugangs zum Präsenzunterricht
    • Für die Zeit ab dem 19. April ist der Zutritt zur Schule im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen für alle Personen an den Nachweis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine SARS-CoV-2-Infektion geknüpft. Dies gilt neben dem regulären Unterrichtsbetrieb auch für die Teilnahme an der Notbetreuung und im Ganztag.
    • Die Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses gilt für Schülerinnen und Schüler genauso wie für Lehrkräfte und alle weiteren an Schule beschäftigten Personen. Auch Besucherinnen und Besucher, die in der Schule tätig werden, müssen während der Schulzeit einen negativen Test vorlegen. Personen, die sich nur kurzzeitig an Schule aufhalten, z.B. um einen Schüler, eine Schülerin abzuholen oder ein Testkit (Testkits zur Ausgabe liegen der Schule zurzeit aber noch nicht vor.)  in Empfang nehmen, sind davon ausgenommen.
  • Nachweis eines negativen Testergebnisses
    • Zum Nachweis eines negativen Testergebnisses stehen folgende drei Möglichkeiten zur Verfügung:
      • Durchführung einer zweimal wöchentlichen Selbsttestung in der Schule.
      • Vorlage einer Bescheinigung eines negativen Testergebnisses über einen an anderer Stelle durchgeführten Test, z. B. im Bürgertestzentrum, in einer Arztpraxis oder in einer Apotheke. Der Test darf nicht länger als drei Tage zurückliegen und muss danach erneut erfolgen und bescheinigt werden.
      • Vorlage einer qualifizierten Selbstauskunft über einen durchgeführten Selbsttest im häuslichen Umfeld. Dieser Test darf nicht länger als drei Tage zurückliegen und muss danach erneut durchgeführt und bescheinigt werden.
      • Schülerinnen und Schüler, die sich derzeit in den Abschlussprüfungen befinden, sind weiterhin von der Testpflicht ausgenommen. Hier gilt weiterhin die Regelung, dass im Vorfeld jeder Prüfung ein Testangebot in Schule unterbreitet wird.
  • Vorlage einer Einwilligungserklärung für Durchführung von Selbsttests
    • Für die Teilnahme an den Tests in Schule ist für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Vorlage einer Einwilligungserklärung notwendig. Diese ist über die Homepage des Ministeriums abrufbar (www.schleswig-holstein.de/wirtesten) und zu Ihrer Information hi3er zum download beigefügt.
    • Volljährige Personen müssen keine Einwilligungserklärung vorlegen, sondern erklären ihre Einwilligung über die Durchführung des Tests.
    • Grundsätzlich gilt eine einmal erteilte Einwilligung zur Durchführung eines Selbsttests bis auf Widerruf fort.
  • Hinweise zur Durchführung der Selbsttests in Schule

Die Wochentage, an denen Selbsttests in der Schule durchgeführt werden, sollten je nach aktueller Unterrichtsorganisation (Präsenz- oder Wechselunterricht usw.) so gewählt werden, dass eine regelmäßige Durchführung sichergestellt ist. Dabei bitten wir um Beachtung der folgenden Aspekte:

  • Pro Woche sollen zwei Selbsttests an den Schulen durchgeführt werden, unabhängig davon, ob täglicher Präsenzunterricht oder Wechselunterricht stattfindet. Der erste Selbsttest der Woche ist in der Regel am jeweils ersten Schulbesuchstag nach dem Wochenende durchzuführen. Ein z. B. am Montag durchgeführter Test gilt auch noch für den Schulbesuch am Dienstag und Mittwoch. Am Donnerstag ist dann (spätestens) ein erneuter Test durchzuführen bzw. ein neues Testergebnis vorzulegen.
    • Falls für eine Schule, einen Kreis oder eine kreisfreie Stadt Distanzlernen angeordnet wurde, finden mit Ausnahme der an der Notbetreuung beteiligten Personen keine Selbsttests in der Schule statt.
    • Die Selbsttests können grundsätzlich im Klassenverband in den Klassenzimmern während der Unterrichtszeit stattfinden. Andere Räumlichkeiten können genutzt werden, sofern auch dort die Hygienevorschriften eingehalten und die Beaufsichtigung sichergestellt werden. Ansammlungen ohne Einhaltung des Mindestabstands und Durchmischungen von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Klassen sind zu vermeiden.
    • Vor und nach Testdurchführung ist insbesondere auf die Handhygiene, d.h. Händewaschen zu achten. Die Tische sind nach der Testdurchführung – soweit erforderlich – zu reinigen.
    • Die Aufsicht und Anleitung bei der Durchführung der Selbsttests erfolgt grundsätzlich durch die jeweilige Lehrkraft. Für die Anleitung können auch andere geeignete Personen eingesetzt werden; die Entscheidung trifft die Schulleiterin.
  • Folgen bei Nichtvorlage eines negativen Testergebnisses
    • Schülerinnen und Schüler, die auf Grund einer nicht vorliegenden Bescheinigung über ein negatives Testergebnis nicht zugangsberechtigt sind, erhalten ein eingeschränktes Angebot im Distanzlernen. Dies erfolgt dadurch, dass die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden.
  • Umgang mit den Testergebnissen/Datenschutz
    • Allgemein gilt, dass die Testergebnisse der Selbsttests von der Schule ausschließlich für den schulischen Zweck der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts verarbeitet werden dürfen, soweit nicht gesetzliche Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) bestehen. Nur für diese Zwecke erfassen die Lehrkräfte die Testergebnisse auf einem vom SHIBB vorgegebenem Erfassungsbogen.Bei einem positiven Testergebnis muss sich die entsprechend getestete Person unmittelbar in die Absonderung begeben.
    • Bei Feststellung des positiven Testergebnisses durch die Aufsichtsführenden ist bei Übermittlung des Testergebnisses darauf zu achten, dass andere Personen hiervon nur dann Kenntnis erlangen, wenn dies für das weitere Vorgehen zwingend erforderlich ist.
    • Während dieser Zeit ist darauf zu achten, dass sich Schülerinnen und Schüler in dieser Belastungssituation nicht alleingelassen fühlen und eine altersangemessene Betreuung gewährleistet ist. Auch für diese Fälle treffen Schulen im Vorfeld vorausschauend die entsprechenden organisatorischen Maßnahmen. Darüberhinausgehende Schutzmaßnahmen, etwa die präventive Quarantäne der gesamten Lerngruppe oder aller Personen, die mit der positiv getesteten Person Kontakt hatten, ist im Regelfall nicht erforderlich. In Schule Beschäftigte begeben sich nach Information der aufsichtsführenden Person eigenständig auf dem direkten Weg in die Absonderung und melden sich dienstunfähig.
  • Aufgabe der Lehrkräfte
    • Die Selbsttests stellen ein weiteres wichtiges Instrument zur Minimierung des Infektionsrisikos an den Schulen dar. Durch die Testungen können etwaige Infektionen frühzeitig erkannt werden, was den Gesundheitsschutz aller im Schulgebäude befindlichen Personen deutlich erhöht.
    • Unter diesen Umständen zählt zu den Dienstaufgaben der Lehrkräfte, dass sie bei der Durchführung der Selbsttests an den Schulen altersangemessene Hinweise und Erläuterungen geben, Erklärvideos mit den Schülerinnen und Schülern ansehen und diese erforderlichenfalls unterstützend kommentieren. Abhängig von den ausgelieferten Selbsttests und deren konkreter Durchführung gehört zu den Dienstpflichten auch die jeweilige Vorbereitung der Durchführung.

Da die Selbsttests so konzipiert sind, dass diese von den Schülerinnen und Schülern zwar unter Aufsicht, aber ohne fremde Hilfe eigenständig durchgeführt werden können, ist ein aktives Handeln bzw. Eingreifen der betroffenen Lehrkräfte bei der Abstrichnahme selbst nicht erforderlich. Die Durchführung kann im Klassenraum oder einer anderen geeigneten Räumlichkeit erfolgen, wenn darauf geachtet wird, dass die Mund-Nasen- Bedeckung jeweils nur für den kurzen Moment der Probenentnahme abgenommen wird und die Vorgaben zum Lüften beachtet werden. Je nach räumlichen Verhältnissen kann auch die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m vorgesehen werden. Die aufsichtführende Person trägt eine medizinische Gesichtsmaske und wahrt den Abstand.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese hier kommunizieren. Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Grüßen

Ihre Schulleitung

weitere Regelungen:

1. Unterricht in Distanz

Die Klassenlehrkräfte erstellen weiterhin Wochenpläne und stellen diese per Lernnetz zur Verfügung. Chats, Videokonferenzen und andere synchrone Aktivitäten finden grds. zu den Zeiten statt, an denen ein Fach/Lernfeld im Stundenplan vorgesehen ist.

2. Leistungsbewertung

Die Leistungsbewertung erfolgt auf Basis der seit Beginn des Schuljahres erbrachten Leistungen. Arbeitsergebnisse und Arbeitsprozesse aus der Distanzlernphase werden unter angemessener Berücksichtigung der besonderen Umstände benotet. Aufgrund der derzeitigen Inzidenz sind zurzeit keine Leistungsnachweise in Präsenz für Nicht-Abschlussklassen möglich.

Sobald weitere Informationen vorliegen, werden wir diese hier kommunizieren.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichem Grüßen

Ihre Schulleitung

Hier informieren wir Sie über die aktuellen Hygienevorschriften, Maßnahmen und Handlungsempfehlungen, die an unserer Schule zum Schutz vor dem Corona-Virus gelten und umgesetzt werden.

Liebe Schülerinnen und Schüler: Wenn Sie die HLA besuchen, müssen Sie einen Mund- und Nasenschutz tragen.

Folgende Dateien bieten wir Ihnen auch zum Download an:

  • Hygienekonzept HLA ab 01.12.2020 Dieses Hygienekonzept enthält die Regelungen für den sogenannten Corona-Regelbetrieb, wie er bis zur Schulschließung vor den Weihnachtsferien durchgeführt wurde. Diese Regelungen werden wir anhand der aktuell geltenden Verordnungen anpassen, sobald der Corona-Regelbetrieb wieder möglich ist. Informationen zum Unterricht bis dahin entnehmen Sie bitte den obigen Ausführungen.
  • Die HLA verfügt seit dem Jahr 2009 über ein sehr gut ausgebautes Lermanagementsystem – das Lernnetz. Für das Lernen auf Distanz sind wir gut aufgestellt und können alle unsere Schülerinnen und Schüler über das Lernnetz und per Vidoekonferenz mit Unterrichtsangeboten versorgen.
  • Ferner möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass die Mittel aus dem Digitalpakt 2.0 lediglich zur Finanzierung einer im Vergleich zu unserer Schülerzahl (ca. 2.200) sehr kleinen Anzahl an digitalen Endgeräten ausreichen. Für das Lernen auf Distanz können wir daher nur eine kleine Zahl an Schülerinnen und Schülern mit Endgeräten ausstatten.

Ihre Schulleitung