Aktuelle Informationen zum Unterricht und zum Gesundheitsschutz im Schuljahr 2021/22 an der HLA, geändert am 30.08.2021


Liebe Schülerinnen und Schüler, Eltern und Ausbildende,

wir freuen uns auf ein neues Schuljahr, auch wenn Schulleben und Unterricht weiterhin durch die Corona-Pandemie beeinflusst werden. Aufgrund der vorhandenen Impfstoffe sehen wir die Ausgangsituation für das Schuljahr 2021/22 deutlich positiver als noch vor einem Jahr.

Im Folgenden sind die für den Beginn des neuen Schuljahres geltenden Regelungen dargestellt. Sie basieren auf den Vorgaben aus dem Bildungsministerium und dem SHIBB:

1. Gültige Regelungen zum Schuljahresbeginn

Das neue Schuljahr 2021/22 startet ab 02. August 2021 mit vollem Präsenzunterricht in allen Schularten.

Maskenpflicht:

  • Es besteht wie bisher die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (medizinische Maske, ffp2-Maske oder vergleichbar) in Innenräumen, insbesondere natürlich im Unterricht.
  • Im Außenbereich der Schulgelände entfällt die Maskenpflicht.

Testung:

  • Es besteht wie bisher die Verpflichtung zur Selbsttestung zweimal pro Woche. Dies gilt nicht für nachweislich vollständig Geimpfte und Genesene.
  • Wir bitten alle Schülerinnen und Schüler zu ihrem Schulbeginn (Das ist entweder Ihre Einschulung am 02.08.2021 oder, wenn Sie bereits Schüler/in der HLA Flensburg sind, Ihr erster Schultag am 03.08.2021) einen Beleg für einen negativen Coronatest, eine qualifizierte Selbstauskunft (siehe unter Downloads) über das Vorliegen eines negativen PoC-Antigentest oder PCR-Test, den Nachweis einer vollständigen Impfung oder einen Nachweis der Genesung mitzubringen. Negative Testergebnisse dürfen nicht älter als 72 Stunden sein.

Die detaillierten Regelungen werden in der ab 25.07.2021 gültigen Schulen-CoronaVO enthalten sein. Diese können Sie wie immer über die Homepage nach Veröffentlichung abrufen: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/_documents/teaser_erlasse.html

2. Hygieneleitfaden für das Schuljahr 2021/22

Die an Schulen bewährten Hygieneregeln (AHA-L-Regeln) gelten auch im neuen Schuljahr fort. Den jeweils aktuellen Stand sowie die wichtigsten Regelungen zur Maskenpflicht, zu den Testungen, zu Beurlaubungen oder zum Musik- und Sportunterricht (mit Verlinkungen zu Detailregeln) finden Sie zusammengefasst im Hygieneleitfaden für das Schuljahr 2021/22 unter dem Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Schulen_Hochschulen/Schuljahr21_22/hygienekonzept_21_22.html   

Der Hygieneleitfaden wird unter dem angegebenen Link auf dem jeweils aktuellen Stand gehalten.

Regelungen für die Testpflicht (wie bereits im April 2021 veröffentlicht)

  • Beschränkung des Zugangs zum Präsenzunterricht
    • Der Zutritt zur Schule im Zusammenhang mit schulischen Veranstaltungen ist für alle Personen an den Nachweis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine SARS-CoV-2-Infektion geknüpft. Dies gilt neben dem regulären Unterrichtsbetrieb auch für die Teilnahme an der Notbetreuung und im Ganztag.
    • Die Pflicht zum Nachweis eines negativen Testergebnisses gilt für Schülerinnen und Schüler genauso wie für Lehrkräfte und alle weiteren an Schule beschäftigten Personen. Auch Besucherinnen und Besucher, die in der Schule tätig werden, müssen während der Schulzeit einen negativen Test vorlegen. Personen, die sich nur kurzzeitig an Schule aufhalten, z. B. um einen Schüler, eine Schülerin abzuholen, sind davon ausgenommen.
  • Nachweis eines negativen Testergebnisses
    • Zum Nachweis eines negativen Testergebnisses stehen folgende drei Möglichkeiten zur Verfügung:
      • Durchführung einer zweimal wöchentlichen Selbsttestung in der Schule.
      • Vorlage einer Bescheinigung eines negativen Testergebnisses über einen an anderer Stelle durchgeführten Test, z. B. im Bürgertestzentrum, in einer Arztpraxis oder in einer Apotheke. Der Test darf nicht länger als drei Tage zurückliegen und muss danach erneut erfolgen und bescheinigt werden.
      • Vorlage einer qualifizierten Selbstauskunft über einen durchgeführten Selbsttest im häuslichen Umfeld. Dieser Test darf nicht länger als drei Tage zurückliegen und muss danach erneut durchgeführt und bescheinigt werden.
  • Vorlage einer Einwilligungserklärung für Durchführung von Selbsttests
    • Für die Teilnahme an den Tests in Schule ist für minderjährige Schülerinnen und Schüler die Vorlage einer Einwilligungserklärung notwendig. Diese ist über die Homepage des Ministeriums abrufbar (www.schleswig-holstein.de/wirtesten) und zu Ihrer Information hier zum Download beigefügt.
    • Volljährige Personen müssen keine Einwilligungserklärung vorlegen, sondern erklären ihre Einwilligung über die Durchführung des Tests.
    • Grundsätzlich gilt eine einmal erteilte Einwilligung zur Durchführung eines Selbsttests bis auf Widerruf fort.
  • Hinweise zur Durchführung der Selbsttests in Schule

Die Wochentage, an denen Selbsttests in der Schule durchgeführt werden, sollten je nach aktueller Unterrichtsorganisation (Präsenz- oder Wechselunterricht usw.) so gewählt werden, dass eine regelmäßige Durchführung sichergestellt ist. Dabei bitten wir um Beachtung der folgenden Aspekte:

  • Pro Woche sollen zwei Selbsttests an den Schulen durchgeführt werden, unabhängig davon, ob täglicher Präsenzunterricht oder Wechselunterricht stattfindet. Der erste Selbsttest der Woche ist in der Regel am jeweils ersten Schulbesuchstag nach dem Wochenende durchzuführen. Ein z. B. am Montag durchgeführter Test gilt auch noch für den Schulbesuch am Dienstag und Mittwoch. Am Donnerstag ist dann (spätestens) ein erneuter Test durchzuführen bzw. ein neues Testergebnis vorzulegen. Für den Teilzeitbereich bedeutet das eine Selbsttestung an beiden Berufsschultagen.
    • Die Selbsttests können grundsätzlich im Klassenverband in den Klassenzimmern während der Unterrichtszeit stattfinden. Andere Räumlichkeiten können genutzt werden, sofern auch dort die Hygienevorschriften eingehalten und die Beaufsichtigung sichergestellt werden. Ansammlungen ohne Einhaltung des Mindestabstands und Durchmischungen von Schülerinnen und Schülern aus mehreren Klassen sind zu vermeiden.
    • Vor und nach Testdurchführung ist insbesondere auf die Handhygiene, d.h. Händewaschen zu achten. Die Tische sind nach der Testdurchführung – soweit erforderlich – zu reinigen.
  • Die Aufsicht und Anleitung bei der Durchführung der Selbsttests erfolgt grundsätzlich durch die jeweilige Lehrkraft. Für die Anleitung können auch andere geeignete Personen eingesetzt werden; die Entscheidung trifft die Schulleiterin.
  • Folgen bei Nichtvorlage eines negativen Testergebnisses
    • Schülerinnen und Schüler, die auf Grund einer nicht vorliegenden Bescheinigung über ein negatives Testergebnis nicht zugangsberechtigt sind, erhalten ein eingeschränktes Angebot im Distanzlernen. Dies erfolgt dadurch, dass die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung gestellt werden.
  • Umgang mit den Testergebnissen/Datenschutz
    • Allgemein gilt, dass die Testergebnisse der Selbsttests von der Schule ausschließlich für den schulischen Zweck der Aufrechterhaltung des Präsenzunterrichts verarbeitet werden dürfen, soweit nicht gesetzliche Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) bestehen. Nur für diese Zwecke erfassen die Lehrkräfte die Testergebnisse auf einem vom SHIBB vorgegebenem Erfassungsbogen. Bei einem positiven Testergebnis muss sich die entsprechend getestete Person unmittelbar in die Absonderung begeben.
    • Bei Feststellung des positiven Testergebnisses durch die Aufsichtsführenden ist bei Übermittlung des Testergebnisses darauf zu achten, dass andere Personen hiervon nur dann Kenntnis erlangen, wenn dies für das weitere Vorgehen zwingend erforderlich ist.
    • Während dieser Zeit ist darauf zu achten, dass sich Schülerinnen und Schüler in dieser Belastungssituation nicht alleingelassen fühlen und eine altersangemessene Betreuung gewährleistet ist. Auch für diese Fälle treffen Schulen im Vorfeld vorausschauend die entsprechenden organisatorischen Maßnahmen. Darüberhinausgehende Schutzmaßnahmen, etwa die präventive Quarantäne der gesamten Lerngruppe oder aller Personen, die mit der positiv getesteten Person Kontakt hatten, ist im Regelfall nicht erforderlich. In Schule Beschäftigte begeben sich nach Information der aufsichtsführenden Person eigenständig auf dem direkten Weg in die Absonderung und melden sich dienstunfähig.
  • Aufgabe der Lehrkräfte
    • Die Selbsttests stellen ein weiteres wichtiges Instrument zur Minimierung des Infektionsrisikos an den Schulen dar. Durch die Testungen können etwaige Infektionen frühzeitig erkannt werden, was den Gesundheitsschutz aller im Schulgebäude befindlichen Personen deutlich erhöht.
    • Unter diesen Umständen zählt zu den Dienstaufgaben der Lehrkräfte, dass sie bei der Durchführung der Selbsttests an den Schulen altersangemessene Hinweise und Erläuterungen geben, Erklärvideos mit den Schülerinnen und Schülern ansehen und diese erforderlichenfalls unterstützend kommentieren. Abhängig von den ausgelieferten Selbsttests und deren konkreter Durchführung gehört zu den Dienstpflichten auch die jeweilige Vorbereitung der Durchführung.
    • Da die Selbsttests so konzipiert sind, dass diese von den Schülerinnen und Schülern zwar unter Aufsicht, aber ohne fremde Hilfe eigenständig durchgeführt werden können, ist ein aktives Handeln bzw. Eingreifen der betroffenen Lehrkräfte bei der Abstrichnahme selbst nicht erforderlich. Die Durchführung kann im Klassenraum oder einer anderen geeigneten Räumlichkeit erfolgen, wenn darauf geachtet wird, dass die Mund-Nasen- Bedeckung jeweils nur für den kurzen Moment der Probenentnahme abgenommen wird und die Vorgaben zum Lüften beachtet werden.

Bleiben Sie gesund!

Viele Grüße

Ihre Schulleitung

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