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Viele Schritte bis zur Perfektion - Industriekaufleute zu Besuch bei Robbe & Berking

Draußen das typische Flensburger Schmuddelwetter, grau und trist. Drinnen glänzte es umso mehr. Denn die Oberstufenklasse der Industriekaufleute war am Freitag, 13.10.203 zum Ende ihres 5. Blocks zu Gast bei Robbe & Berking. Die Flensburger Silbermanufaktur ist einer unserer engsten Dualpartner und in jedem Ausbildungsjahrgang mit einem oder zwei Auszubildenden dabei. Und auch in Sachen Betriebsbesichtigungen, von denen wir pro Block eine planen, ist Robbe & Berking regelmäßig unser Ziel. Dies ist aus mehreren Gründen lohnenswert. Zum einen begeistern natürlich die im wahrsten Sinne des Wortes glänzenden Produkte, wie Bestecke, Schalen oder Becher. Besonders interessant für die Jugendlichen ist natürlich die so genannte Bar-Kollektion, die u.a. verschiedene Becher für diverse Getränke beinhaltet. Dass die Produkte aus dem Flensburger Traditionspreis ihren Preis haben, ist natürlich auch dem Herstellungsprozess geschuldet, den wir - in zwei Gruppen - aufgeteilt, aus nächster Nähe erleben dürfen. Silke Matthiesen, „rechte“ Hand von Inhaber und Geschäftsführer Oliver Berking, sowie der Projektmanager Nico Christensen führten uns in zwei Gruppen durch die Produktion. In dieser arbeiten rund 100 der 180 Mitarbeiter. Dieser hohe Anteil zeigt, wie personalintensiv die Herstellung der Bestecke und der anderen Produkte ist. Es sind nicht nur viele Arbeitsschritte, sondern diese müssen aufgrund des hohen Qualitätsanspruchs auch häufig sehr zeitaufwändig vollzogen werden. Eine Abschlussrunde im Besprechungsraum (siehe Foto), bei dem wir stilecht Kaffee aus Silberkannen und in Silberbechern serviert bekamen, rundete einen im wahrsten Sinne des Wortes glänzenden Vormittag ab. Danach kam die IN-B1-21 beim Mittagessen im nahe gelegnen Café del Sol letztmalig in dieser Stärke zusammen, da für die „Vorzieher", die bereits nach 2,5 Ausbildungsjahren in die Prüfung gehen und die traditionell etwa die Hälfte der Klasse ausmachen, die Schulzeit an der HLA zu Ende ging.

 

Autor: Dr. Kai Teichmann